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23. April 2026

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Jugendtheater Kufstein feiert eindrucksvolle Premiere

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(c)Sandra Schmalzl

„Gemeinsam erschaffen wir eine Welt voller Empathie, Verbundenheit und Liebe.“ Dieser Satz aus dem Schlussdialog bringt die zentrale Botschaft des Jugendtheaterstücks „Delete Humanity – KI. Macht. Menschlichkeit.“ auf den Punkt, das am Mittwoch, dem 22. April, im Kultur Quartier Kufstein Premiere feierte.

(Im Bild: Die Mitwirkenden v. l. n. r.: Murielle, Lena, Annabel, Alisa, Luna, Anique Eberhart, Sophia Nunner, Maja, Sara, Theresa, Lucy, Luisa)

Jugendliche Perspektive auf aktuelles Thema

2604_Jugendtheater_(c)Anique Eberhart

(c)Anique Eberhart

Das vom Jugendgemeinderat initiierte Projekt widmet sich einem hochaktuellen Thema: dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf unser Leben. In einer rund 60-minütigen Inszenierung entwickelten die Jugendlichen eine dystopische Zukunftsvision, die zugleich als Spiegel unserer Gegenwart funktioniert. Unterschiedliche Szenen zeichnen dabei ein vielschichtiges Bild zwischen Fortschrittsglauben und kritischer Reflexion.

Im Zentrum stehen Fragen, die aktueller kaum sein könnten. Wie viel Kontrolle darf Technologie über unser Leben haben? Was passiert mit Individualität und Menschlichkeit in einer Welt, die Perfektion anstrebt?

Von der Idee zur eigenständigen Produktion

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(c)Standortmarketing Kufstein

Bemerkenswert ist beim Jugendtheater 2026 nicht nur die inhaltliche Tiefe, sondern auch die Entstehungsgeschichte des Stücks. Über einen Zeitraum von sechs Monaten arbeiteten die Jugendlichen intensiv an der Produktion. Rund 25 Proben und etwa 70 Stunden gemeinsamer Entwicklungsarbeit führten zu einem professionell ausgearbeiteten, 30-seitigen Textbuch.
Unter der künstlerischen Leitung von Anique Eberhart (Aneek d'Uwu) sowie der künstlerisch-pädagogischen Begleitung durch Sophia Nunner entstand ein Projekt, das stark von der Eigenverantwortung der Spielerinnen geprägt ist.

„Murielle, Lena, Annabel, Alisa, Luna, Maja, Sara, Theresa, Lucy und Luisa bringen ihre Perspektiven authentisch auf die Bühne und treffen die kreativen Entscheidungen selbst. Das ist ein Ansatz, der sich in der Intensität und Glaubwürdigkeit der Inszenierung widerspiegelt. Das Jugendtheater in Kufstein entwickelt sich damit kontinuierlich weiter und zeigt zudem, wie wichtig eine Plattform ist, auf der junge Menschen gesellschaftlich relevante Themen kritisch beleuchten und ihre eigene Stimme sichtbar machen können. Mit „Delete Humanity“ ist es gelungen, ein zeitgenössisches und zugleich nachdenklich stimmendes Stück auf die Bühne zu bringen.“

Anique Eberhart (Aneek d'Uwu), Künstlerische Leitung

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(c)Standortmarketing Kufstein

Im Anschluss an die Aufführungen organisierte der Jugendgemeinderat zudem eine Podiumsdiskussion zum Thema „KI im Alltag“, die das Bühnengeschehen sinnvoll vertiefte und den Dialog mit dem Publikum suchte.
Am Freitag, dem 24. April, finden zwei weitere Vorstellungen statt.

Die Produktion ist weiterhin offen für Gastauftritte und kann auf Anfrage bei Sandra Schmalzl (schmalzl@stadt.kufstein.at) gebucht werden.

Bilder des Stücks

(c)Anique Eberhart / (c)Standortmarketing Kufstein

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